Neue Serien – Teil zwei

Sonntag, 04. November 2007 at 23:34 | In Serien | Leave a Comment
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Jaaa, endlich, Teil zwei meines Serienchecks – und ich habe nur drei Monate dafür gebraucht!

Reaper (CW)

Es fing ja wirklich toll an. Nach dem vielversprechenden, von Kevin Smith inszenierten Piloten hatte ich mich ja wirklich sehr auf CWs neue Seelenjäger-Serie gefreut, doch ab der zweiten Folge ging es leider schon steil bergab. Die Plots sind leider mehr als lahm geworden und die drei trottel-Ghostbuster entlocken einem auch kaum mehr als ein müdes Lächeln. Allein Ray Wise als Satan verdient Pluspunkte. Ich wollte Reaper wirklich gut finden, aber das ganze langweilt mich einfach. Wer auf Nerd-Action-Comedy steht sollte lieber bei Chuck einschalten.

Bionic Woman (NBC)

Bislang gelungenes Remake der 70-Jahre-Kultserie (sorry, aber ich wollte schon immer mal den Begriff „Kultserie“ verwenden), zu dem ich mir nach nur drei gesehenen Folgen allerdings noch kein endgültiges Urteil erlauben will. Ich bleibe vorerst dran, allein schon wegen Hauptdarstellerin Michelle Ryan und ihrer Gegenspielerin Katee Sackhoff.

Saving Grace (TNT)

Sympathische, wenn auch etwas klischeebeladene Cop-Show mit einer tollen Holly Hunter. Wer sich von der ganzen „finde zu Gott“-Geschichte nicht abschrecken lässt und grundsätzlich keine Probleme mit dem Thema Religion hat, kann an an Saving Grace durchaus gefallen finden.

Damages (FX)

Zu Damages braucht man eigentlich nicht viel sagen: tolle Darsteller, hochspannende Geschichte, kinoreife Optik. Ein Highlight der bisherigen TV-Season.

Life (NBC)

Sympathisches Procedural mit einem schrulligen, ein wenig an House und Monk erinnernden Hauptcharakter. Die wöchentlichen Fälle sind zwar nicht immer besonders spektakulär, aber sowohl die Situationskomik, die von Detective Crews auf seinem Weg zurück ins Leben ausgeht, als auch seine spannende Suche nach der Wahrheit animieren einen dranzubleiben. Mein Geheimtipp. Und alte Chicago-Hope-Fans wie ich werden sich freuen, endlich mal wieder Adam Arkin zu sehen!

Journeyman (NBC)

Da ich von Journeyman bislang nur die Pilotfolge gesehen habe, kann ich vorerst auch noch kein endgültiges Urteil fällen, aber das was ich gesehen habe war auf jeden Fall sehr vielversprechend. Als Zuschauer sollte man allerdings etwas genauer auf Details und Kleinigkeiten im Hintergrund achten, man verliert sonst schnell den Überblick, in welcher Zeit man gerade unterwegs ist. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – scheint das ganze sich zu einer ziemlich spannenden Angelegenheit zu entwickeln. Extrapunkte gibt’s von mir für die Optik, die tolle Musik und für meine Lieblingsstadt San Francisco!

Dirty Sexy Money (ABC)

Eine Serie mit Donald Sutherland und Peter Krause (mein Favorit bei Six Feet Under) als Hauptdarsteller – was kann da schon schief gehen? Genau, nichts! Herrlich abgedrehte Charaktere, witzige, traurige und skurrile Geschichten und als große Rahmenhandlung eine spannende Mördersuche. Für mich bislang die beste Serie des neuen Fernsehjahres.

Samantha Who? (ABC)

Eigentlich ganz nette Sitcom, die bislang allerdings nur von Christina Applegates komödiantischem Talent lebt. Keiner ihrer Nebendarsteller schafft es auch nur annähernd, eine solche Bildschirmpräsenz wie sie zu erreichen, und so richtig sympathisch oder interessant ist irgendwie auch niemand, leider auch nicht Melissa McCarthy, die anscheinend noch nicht gemerkt hat, dass sie nicht mehr die Sookie aus den Gilmore Girls spielt. Ich bleibe trotzdem dran, in der Hoffnung, das noch jemand auftaucht, der Christina Applegate Paroli bieten kann.

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